Ein lesenswerter Artikel über den Teil des Internets, in dem sich die meisten von uns nicht aufhalten von mspr0:

Die Bewegung der Cypherpunks glaubte an eine Zukunft der verschlüsselten und unkontrollierbaren Kommunikation. Bislang sind alle Hoffnungen von der Krypto-Anarchie enttäuscht worden. Doch die Technologien des Darknet, so unvollkommen sie sein mögen, stehen wie ein Versprechen im Möglichkeitsraum der digitalen Zukunft. Oder – je nachdem, wie man es sehen will – als eine Drohung. Es gibt immer einen Weg, es wird immer einen Weg geben.

Und kürzlich gab es ein Urteil in Hamburg:

This week a Hamburg court ruled against a RetroShare user who passed on an encrypted transfer that turned out to be a copyrighted music file. The user in question was not aware of the transfer, and merely passed on the data in a way similar to how TOR works.

The court, however, ruled that the user in question, who was identified by the copyright holder, is responsible for passing on the encrypted song.

Demnach müsste es auch strafbar sein Malware (unwissentlich) weiterzuverbreiten oder von einem Botnet kontrolliert zu werden.